paranorm
zeitgenössische Kunst Motto          aktuell          Künstler          audiovision          Editionen          acre 7          QK III A4/A6          Impressum
Anke Cott, H.C. Wilp
Anke Cott/HC Wilp
Ausstellungseröffnung
galerie ursula walbröl
Düsseldorf, 4. Mai 2001

DVD-Video, Farbe, 22 Min., PAL (4:3-Format)
Ed. paranorm, 2005, hors commerce

Anke Cott
Anke Cott arbeitet mit dem Computer, um ihre szenischen Bilder mittels dreidimensionaler Modellierung zu collagieren. Man kann ihre Leinwände als exemplarische Stills verstehen. In animierten Videos führt sie durch die bewegte Welt ihrer Räume, die auch unsere sind. Ein Erfordernis dieser Kultur scheint zu sein, daß man selbst zum Teil jener Räume wird. Eine Form der Assimilation, eine Nachahmung oder gar eine Mimikry, um seine soziale Integration zu erlangen und um der Einsamkeit zu entgehen.
In: Begleitinformation zur Ausstellung BAD NEWS. Galerie Rainer Borgemeister, Berlin, 15. Oktober 1999



H.C. Wilp
„Von den Konstruktivisten übernimmt das Bild die Aufhebung des Gegensatzes von Kunst und Technik, von den Suprematisten die Aufhebung der Kunstgeschichte. Das Kunstwerk wird autonom, das Geistige in der Kunst emanzipiert sich vollständig gegen die individuelle 'Herstellung'. Die Malerei ist ein Automat. Das Bild ist ein homo-genisierter, parametrisierter Zusammenhang. Es produziert sich selbst und markiert so eine Perforation in Zeit."
Galerie Ursula Walbröl
In: Begleitinformation zur Ausstellung. Düsseldorf, 4.05.2001

Anke Cott H.C. Wilp Videostills: Ralf Roszius








________________© 2012              
paranorm