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Anke Cott Anke Cott arbeitet mit dem Computer, um ihre szenischen Bilder mittels dreidimensionaler Modellierung zu collagieren. Man kann ihre Leinwände als exemplarische Stills verstehen. In animierten Videos führt sie durch die bewegte Welt ihrer Räume, die auch unsere sind. Ein Erfordernis dieser Kultur scheint zu sein, daß man selbst zum Teil jener Räume wird. Eine Form der Assimilation, eine Nachahmung oder gar eine Mimikry, um seine soziale Integration zu erlangen und um der Einsamkeit zu entgehen. In: Begleitinformation zur Ausstellung BAD NEWS. Galerie Rainer Borgemeister, Berlin, 15. Oktober 1999 H.C. Wilp Von den Konstruktivisten übernimmt das Bild die Aufhebung des Gegensatzes von Kunst und Technik, von den Suprematisten die Aufhebung der Kunstgeschichte. Das Kunstwerk wird autonom, das Geistige in der Kunst emanzipiert sich vollständig gegen die individuelle 'Herstellung'. Die Malerei ist ein Automat. Das Bild ist ein homo-genisierter, parametrisierter Zusammenhang. Es produziert sich selbst und markiert so eine Perforation in Zeit." Galerie Ursula Walbröl In: Begleitinformation zur Ausstellung. Düsseldorf, 4.05.2001 |